Anleinen von Hunden im Ortsgebiet sowie auf Feld- und Waldwegen

 

Hunde über 50 cm Schultermaß und auch kleinere Hunde, die auffälliges Verhalten zeigen, sind auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen sowie in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen, sofern diese nicht als Freilaufflächen ausgewiesen sind, zum Schutz von Mensch und Tier stets von einer geeigneten Person an der Leine zu führen. Von dieser Regelung ausgenommen sind Blindenführhunde, Rettungshunde sowie Diensthunde im polizeilichen Einsatz. Dies wurde vom Markt Kirchseeon in einer Verordnung geregelt.

Auch außerhalb von Feld- und Waldwegen ist darauf zu achten, dass Hunde nicht ohne Aufsicht freilaufen, da es immer wieder zu unschönen Begegnungen mit Personen kommt. Nicht nur während der Brut- und Setzzeit von Vögeln und anderen Tieren, von April bis Mitte Juli, sind Hunde an der Leine zu führen, sondern auch bei Begegnungen mit Joggern, Spaziergängern oder Radfahrern. Wir möchten alle Hundebesitzer bitten, Rücksicht zu nehmen auf ihre Mitmenschen und andere Tiere, andernfalls kann bei gefährlichen Vorfällen ein Leinenzwang für einzelne Hunde erlassen werden. Bei Verstößen gegen die Anleinpflicht im Ortsgebiet kann zudem auch ein Bußgeld fällig werden.

Des Weiteren müssen wir leider immer wieder erfahren, dass Hunde Ihre Notdurft auf Gehwegen, Spielplätzen, öffentlichen Grünanlagen oder privaten Grünflächen verrichten. Dort entrichteter Hundekot wird leider von vielen Hundebesitzern einfach liegen gelassen. Bitte bedenken Sie, dass für die von der Hundehaltung ausgehenden Gefahren und Verunreinigungen letztlich der Hundehalter verantwortlich ist. Die Nicht-Entsorgung kann bei Bekanntwerden auch als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld belegt werden.

Niclas Graupe
Ordnungsamt – Öffentliche Sicherheit und Ordnung