Gewässerrandstreifen-Kartierung im Landkreis Ebersberg

Bekanntmachung

über die Gewässerrandstreifen-Kartierung im Landkreis Ebersberg, Vorabveröffentlichung der neuen Kulisse

 

Die Gewässerrandstreifen wurden durch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und eine daraus resultierende Änderung des Bayerischen Naturschutzgesetzes im August 2019 ins Leben gerufen.

Sie dienen als Erosionsschutz und reduzieren den Eintrag ins Oberflächengewässer. Es werden Lebensräume geschaffen und vernetzt. Das Landschaftsbild wird aufgewertet und die Artenvielfalt gestärkt.

Seit der Gesetzesänderung sind an den natürlichen Gewässern an beiden Ufern mindestens fünf Meter breite Randstreifen freizuhalten – eine acker- und gartenbauliche Nutzung ist verboten. Grünlandnutzung ist jedoch weiterhin möglich. Private Gärten und Kleingärten sind von den Regelungen ausgenommen.

 

Karten mit den randstreifenpflichtigen Gewässern der Marktgemeinde Kirchseeon sind auf der Internetseite des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim (www.wwa-ro.bayern.de) vorab veröffentlicht. Die sechswöchige Frist läuft ab dem 29. März 2021.

 

Ansprechpartner:

Weiterführende Informationen finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Wasserwirtschaftsamtes. Sie können sich auch direkt an das Amt wenden. Auskünfte bezüglich der Auswirkungen der Gewässerrandstreifen, insbesondere auf die bestehenden Argrarumweltmaßnahmen (KULAP), erteilt das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg beziehungsweise für das Vertragsnaturschutzprogramm die Untere Naturschutzsbehörde am Landratsamt Ebersberg.